Anspruch

Biophotonics Diagnostics entwickelt Software-Lösungen und Datenbanksysteme mit denen lebensbedrohliche Krankheitserreger sowie deren möglichen Resistenzen schnell und einfach identifiziert werden können. Die Kombination aus einem optischen Messverfahren und der Computer-basierten Datenanalyse verkürzt die bisher benötigte Zeit zur eindeutigen Erregeridentifikation von etwa einem Tag auf wenige Stunden.

Kulturunabhängig

Einfacher Nachweis und Bestimmung von Biopartikeln in Patientenproben wie Blut und Urin, oder in Luft und Wasser.

Vollautomatisiert

Der kompakte Bio Particle Explorer misst Größe, Anzahl und Form potenzieller Erreger in der Probe und ermittelt deren chemischen Fingerabdruck.

Software-Basiert

Abgleich mit „Steckbriefen“ bekannter Mikroorganismen mittels elektronischer Datenbanken und statistischer Analysen.

Medical Need

„Bei schweren Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel einer Sepsis ist die Behandlung vom Faktor Zeit abhängig. Die bisherigen Standard-Diagnoseverfahren liefern zwar zuverlässige Ergebnisse, aber wir Mediziner brauchen schnellere und genauere Diagnose-Methoden, um frühzeitiger und gezielter zu behandeln.“

Prof. Dr. Michael Bauer, stellvertretender Direktor der Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena und Sprecher des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Control & Care, CSCC)

Partner

Biophotonics Diagnostics geht aus der erfolgreichen Zusammenarbeit des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (IPHT), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Universitätsklinikums Jena und des Berliner Unternehmens rap.ID GmbH hervor. In diesem Forschungsverbund wurde mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die technologische Grundlage der optischen Erreger- und Resistenz-Diagnostik, der „Bio Particle Explorer“, erforscht und entwickelt.
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Leibniz-Institut für Photonische Technologien

Das IPHT erforscht die wissenschaftlichen Grundlagen für photonische Verfahren und Systeme höchster Sensitivität, Effizienz und Auflösung. Gemäß unserem Motto „Photonics for Life“ entwickeln wir daraus maßgeschneiderte Lösungen für Fragestellungen aus den Bereichen Lebens- und Umweltwissenschaften sowie Medizin.
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rap.ID

Seit zwei Jahrzehnten treibt rap.ID die Entwicklung und Verbesserung neuartiger Systeme zur Identifikation von Mikropartikeln voran. Die Berliner Firma entwickelte ein automatisiertes System, das Partikel innerhalb weniger Minuten findet und identifiziert.
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Friedrich-Schiller-Universität Jena

Institut für Physikalische Chemie
Das IPC ist ein spektroskopie-orientiertes Forschungsinstitut mit dem Fokus auf der Entwicklung, Anwendung und theoretischen Beschreibung innovativer frequenz-, zeit- und ortsaufgelöster spektroskopischer Methoden vom UV- bis in den Radiowellen-Bereich.
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Universitätsklinikum Jena

Center for Sepsis Control & Care
Das CSCC ist am Universitätsklinikum Jena (UKJ) angesiedelt und widmet sich der Erforschung von Sepsis und deren Folgeerkrankungen. Hierbei betrachten Forscherinnen und Forscher alle Aspekte der Erkrankung, von der Risikobewertung und Prävention über die Akutbehandlung bis hin zur Nachsorge.

Vision

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